Wellen aus blauen Tüchern lassen den Fluss lebendig werden

"Dunkel war's, der selbst gebaute Mond schien helle, im Schwarzlicht schimmerten die Sterne auf den Gewändern der Nymphen. Ruhig floss die Moldau in ihrem musikalischen Bett, gebannt verfolgte das junge Publikum die stimmungsvollen Tanz-Szenen. Die hatte sich die Theater AG der Weidenbornschule zusammen mit ihren Leiterinnen Julia Kingma-Kniffin und Nicole Sauer ausgedacht - mit großem Erfolg, wie der Applaus schon bei den Vormittags-Aufführungen für die Mitschülerinnen und Mitschüler der fünften bis achten Klasse zeigte.

Neun Mädchen und zwei Jungen aus dem fünften und siebten Schuljahr tanzten und spielten die Geschichte des Flusses Moldau von den zwei Quellen bis zur Mündung, die der tschechische Komponist Friedrich Smetana in seinem wohl bekanntesten Werk verarbeitete. Eine erste Aufführung hatte es bereits im Februar beim Tag der offenen Tür gegeben. Aber die Schülerinnen und Schüler feilten weiter an ihrem Stück. 'Bis gestern haben wir noch umgestellt', verriet Kingma-Kniffin.